Juniorwahl zur Europawahl 2019

 

Welche Parteien sollen ins Europaparlament? Vom 22.05. bis zum 24.05.2019 haben die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs bei den Juniorwahlen darüber abgestimmt und den Wahlvorgang simuliert. Hinter der Aktion steckt ein großes Anliegen: Politik für Jugendliche erfahrbar machen!

Unterricht

In der Unterrichtsreihe beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler neben den Organen und Aufgaben der EU schwerpunktmäßig damit, weshalb Wahlen wichtig sind und warum es wichtig ist, wählen zu gehen. In Gruppenarbeiten erarbeiteten sie daraufhin selbstständig die Wahlprogramme einzelner Parteien und stellten sich diese gegenseitig in der Klasse vor. Wichtig war es, dass sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig ein Bild von den Parteien machen konnten, um sich eine eigene politische Meinung zu bilden.

Die Wahlhelfer/innen

Damit die Wahl reibungslos verläuft, fungierten jeweils zwei Schülerinnen und Schüler aus jeder Klasse als Wahlhelfer/innen. Ihre Aufgaben bestanden unter anderem darin: Wahlbenachrichtigungen auszuteilen, das Wahllokal vorzubereiten sowie die Stimmen auszuwerten.

Der Wahlvorgang (Erfahrungsbericht von Noah Torney 10a)

Wie bei den richtigen Wahlen haben wir eine Wahlbenachrichtigung bekommen. Dort stand drauf, wo wir wann wählen sollen und dass wir unseren Personalausweis mitbringen müssen. Als ich in dem Wahlraum angekommen bin, musste ich zunächst meine Wahlbenachrichtigung und meinen Personalausweis vorzeigen. Daraufhin habe ich einen Stimmzettel bekommen, mit dem ich in die Wahlkabine gegangen bin. In der Wahlkabine habe ich ein Kreuz gesetzt und danach meinen Stimmzettel in die Wahlurne geworfen. Ich fand die Juniorwahl gut, weil man einen Einblick in den Wahlvorgang bekommen konnte und dadurch auch einen Einblick in unsere Demokratie. Durch die Vorbereitungen im Unterricht konnte man sich ein umfangreiches Bild von den Wahlen machen und sich seine eigene politische Meinung bilden.

Resümee

Die Aktion war ein voller Erfolg! Die Schülerinnen und Schüler zeigten sehr viel Engagement und Interesse. Nicht nur im Unterricht sondern auch in den Pausen diskutierten sie angeregt darüber, welche Partei sie wählen sollen. Die Auswertung der Stimmen zeigte außerdem, dass die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler denen der tatsächlichen Wahl sehr ähnlich sind, womit der Erfolg der Aktion nochmals bestätigt wurde.

Ist es wichtig, junge Menschen so früh wie möglich an Politik heranzuführen und ihnen politische Vorgänge zugänglich zu machen, um sie bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten. Wir hoffen, dass wir 2024 wieder ein Teil dieser Aktion sein dürfen!

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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