Destination Europe

Destination Europe

Ein Planspiel zur europäischen Migrations- und Flüchtlingspolitik

Vom 28. bis zum 30. Januar 2020 kamen die Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaftskurse aus der Q1 Europa näher denn je zuvor: Sie hatten die Chance, an einem zweitägigen „Europa-Planspiel“ und anschließender Exkursion nach Brüssel teilzunehmen. Sowohl die Fahrt als auch das Planspiel wurden durch die Karl-Arnold-Stiftung organisiert und begleitet.

 

Zu Beginn durften die Schülerinnen und Schüler am Dienstag und Mittwoch in die Rollen verschiedener EU-Akteure und Medienvertreter schlüpfen und die Verabschiedung eines Gesetzes simulieren. Thematisch umfasste das Planspiel die Migrations- und Flüchtlingspolitik der EU. Neben Vertretern der Kommission gab es das EU-Parlament und den Rat, sowie Vertreter der Medien. Alle verfolgten unterschiedliche Interessen, mal europäischer, mal aber auch nationaler Natur – sodass es immer mal wieder zu scharfen Diskussionen kam. Selbst der Vorsitzende der Kommission musste immer mal wieder auf Ruhe und Contenance hingewiesen werden. Wie im echten Europa eben. Schlussendlich konnte dennoch ein Vorschlag, wenn auch nach Änderungen, durchgesetzt werden.

Am Donnerstag machten sich die Kurse um sieben Uhr auf den Weg nach Brüssel. Zuerst wurde das Parlamentarium, ein interaktives Museum zum Europäischen Parlament und der neueren europäischen Geschichte. Für besonders große Freude sorgte die „Live-Wand“, auf der Schülerinnen und Schüler ihre Bilder mit ihren individuellen Wünschen für Europa hinterlassen konnten.

 

Nach einem kurzen Spaziergang durch das Europaviertel und einer Mittagspause mit klassischen belgischen Fritten, folgte der Besuch des Europäischen Parlamentes. Dort wurden die Kurse von Herr Voss (MdEP im Europäischen Parlament) empfangen. Nachdem Herr Voss über seine Arbeit und Aufgaben im Europäischen Parlament referiert hatte, blieb genügend Zeit, um Fragen zu aktuellen europapolitischen Themen zu stellen. Dabei waren die Schülerinnen und Schüler sehr an Themen wie Urheberrechtsreform, Klimapolitik, Brexit und eine transparentere Politik für junge Bürgerinnen und Bürger interessiert und prüften den Abgeordneten auf Herz und Nieren. Unser Besuch im Europäischen Parlament endete mit einer Führung im Plenarsaal.

 

Erschöpft, dennoch zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken ging es dann am frühen Abend zurück nach Troisdorf.

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